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bAV AdlerDie betriebliche Altersversorgung wird in den kommenden Jahren DIE wichtigste Säule neben den Sozialversicherungssystemen werden. Mitarbeiter und Firmeninhaber stehen vor der großen Herausforderung, dem demografischen Wandel und den damit verbundenen Versorgungslücken entgegenzutreten!


Bei der Entscheidung für den Passenden der 5 Durchführungsweg in der Betrieblichen Altersversorgung (bAV) werden die Aspekte der staatlichen Förderung und die Steuerverpflichtungen berücksichtigt.

Ob Direktzusage/Direktversicherung, Pensions- und Unterstützungskasse, Rürup- und Riester-Rente, Gesellschafter-/Geschäftsführer-Versorgung etc. ...

In einem Unternehmen kann es mehrere Wege und Möglichkeiten geben, um die staatlichen Förderungen und alle weiteren Vorteile voll auszuschöpfen. (siehe unten!)


Die staatliche Förderung

Die Förderungsmöglichkeiten in der betrieblichen Altersvorsorge sind durch die Rentenreform deutlich erweitert worden. Durch neue Förderarten wird die betriebliche Altersvorsorge für Arbeitgeber und Ihre Arbeitnehmer attraktiver denn je.

Zahlt der Arbeitnehmer die Beiträge im Rahmen der so genannten Entgeltumwandlung, hat er die Möglichkeit seine steuerliche Förderung selbst zu gestalten. Entweder legt er seine Beiträge bis zu gewissen Höchstgrenzen steuerbegünstigt in einem Pensionsfonds, einer Pensionskasse oder einer Direktversicherung an (§ 3 Nr. 63 EStG) oder er nutzt die Möglichkeit der nachgelagerten Besteuerung durch eine Direktzusage oder Unter-stützungskasse (§ 19 EStG), oder er kann in bestimmten Fällen, die so genannte "Riester-Förderung" beantragen".

Zahlt der Arbeitgeber die Bei-träge zur bAV, gelten diese immer als Betriebsausgaben und sind sozialabgabenfrei. Gerade dieser Punkt sollte bei der nächsten Gehaltsverhandlung bedacht sein.

Auch eine Kombination der Förderwege ist möglich und sinnvoll. Zwar kann der Arbeitnehmer jeden Beitrag immer nur einmal fördern lassen, so lohnt es sich aber auch, den Beitrag in verschiedene Durchführungswege zu investieren. Dadurch können die für jeden Durchführungsweg unterschiedlichen Bedingungen für eine Förderung optimal ausgereizt werden. Gleichzeit ergibt die "Streuung" des Beitrages auch den Vorteil, das Verhältnis zwischen Sicherheit und Rendite optimal auszubalancieren. Es lohnt wirklich, sich beraten zu lassen. Denn ebenso wichtig ist es, dass die Arbeitgeberinteressen dagegengesetzt werden und beide ein ausgewogenes Verhältnis finden.

Riesterförderung

in der betrieblichen Altersvorsorge Wie in der privaten Altersvorsorge ist es grundsätzlich möglich, Beiträge der betrieblichen Altersvorsorge nach dem bekannten "Riestermodell" fördern zu lassen. Von den fünf Durchführungswegen bieten drei Wege die "Riester-Förderung" nach § 10a, 79 ff EStG.

RiesterförderungFließen Beiträge aus dem individuell versteuerten Arbeitsentgelt, ist die einzige Voraussetzung zur Riesterförderung erfüllt.

Privat oder betrieblich vorsorgen?

Eine weitere Möglichkeit ergibt sich durch die "Arbeitgebergestützte private Altersvorsorge". Dabei wird die "Riester-Förderung" nicht im Rahmen der betrieblichen sondern der privaten Altersvorsorge durchgeführt.

Unter Umständen hat der Arbeitgeber die Möglichkeit, mit einem Versicherungsunternehmen für seine Arbeitnehmer einen Gruppenvertrag abzuschließen. Im Rahmen dieses Gruppenvertrages werden häufig für Arbeitnehmer und Arbeitgeber wesentlich bessere Konditionen erreichet, als bei individuell abgeschlossenen Verträgen. Der Arbeitgeber hat dabei den Vorteil, dass der Verwaltungsaufwand im Vergleich zur "Riester" geförderten, betrieblichen Altersvorsorge wesentlich geringer ist.

GruppenvertragDie Unterschiede sind
merklich. Wir bieten Ihnen kompetente Fachkenntnis vor Ort - sowohl in der
privaten als auch betrieb-
lichen Vorsorge.

Aktuelle Steuergesetzgebung zur betrieblichen Altersvorsorge

  • Steuerbefreiung bis zu 4% der BBG der GRV zzgl. 1.800 Euro nach § 3 Nr. 63 EStG

Im Jahre 2005 sind das 2.496 Euro zzgl.1.800 Euro.

Zahlt der Arbeitnehmer die Beiträge (Entgeltumwandlung), wird grundsätzlich vom Bruttoeinkommen ausgegangen.

Er erreicht dadurch eine

- Senkung des zu versteuernden Einkommens

- Sozialabgabenbefreiung bis zum Jahre 2008 bis zu 4% der BBG.

Zahlt der Arbeitgeber die Beiträge, sind sie zeitlich unbegrenzt sozialabgabenfrei bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze.

Erst im späteren Versorgungsfall ist die Besteuerung der vollen Rentenleistung fällig. In den meisten Fällen liegt dem aber ein wesentlich günstigerer Steuersatz zu Grunde.

  • Nachgelagerte Besteuerung nach § 19 EStG 


Werden die Beiträge direkt vom Arbeitgeber gezahlt, sind sie sozialabgabenfrei.

Zahlt der Arbeitnehmer die Beiträge (Entgeltumwandlung), sind die Beiträge bis zum Jahr 2008 für den Arbeitgeber und Arbeitnehmer sozialabgabenfrei, jedoch nur bis zu einem Höchstbetrag von 4% der BBG (2005 = 2.496 Euro).

Erst im späteren Versorgungsfall, unterliegen die Leistungen der Steuerpflicht.

In den meisten Fällen liegt dann aber ein wesentlich günstigerer Steuersatz zu Grunde und es können Freibeträge ausgeschöpft werden.

  • Pauschale Lohnversteuerung nach § 40 b EStG

Für Neuabschlüsse ab dem 01.01.2005 nicht mehr möglich.

  • Zulagenförderung nach §§ 10a, 79 ff EStG

Generell für alle rentenversicherungspflichtigen Arbeitnehmer und gleichge-stellten Personen möglich.

Förderung durch Zulagen und ggf. zusätzliche Steuerersparnis durch Sonderausgabenabzug.

Volle Zulage nur bei Zahlung des Mindestbeitrages (2004/2005 = 2% des rentenversicherungspflichtigen Einkommens des Vorjahres inkl. Grund- und Kinderzulage, höchstens 1050 Euro) gezahlt.

Mindesteigenbetrag steigert sich bis 2008 auf 4% des rentenversicherungs-pflichtigen Einkommens, höchstens 2.100 Euro.

Höhe der staatlichen Zulage wird dementsprechend schrittweise angehoben.

  • Es werden nur Geldanlagen gefördert, die im Alter eine Rentenzahlung leisten. Diese kann gleich bleibend oder dynamisch sein.


 
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